Ratgeber · Apps & Software

Was kostet eine App? Kosten für individuelle Software

Die ehrliche Antwort ist: Es kommt auf den Umfang an. Damit Sie trotzdem planen können, zeigen wir, wovon der Preis abhängt, mit welchen Spannen Sie rechnen können und welche laufenden Kosten dazukommen, mit den Preisen von Meshor als Beispiel.

7 Minuten Lesezeit Justin Gärtner, Meshor GmbH

„Was kostet eine App?“ ist ein bisschen wie „Was kostet ein Haus?“. Eine einfache Zeiterfassung für fünf Mitarbeiter ist etwas völlig anderes als ein Kundenportal mit Zahlungsfunktion und Anbindung an drei andere Programme. Der Preis folgt dem Umfang, und den kann man gut eingrenzen.

Wovon der Preis abhängt

  • Anzahl der Ansichten und Abläufe: Wie viele Bildschirme, Formulare und Arbeitsschritte gibt es?
  • Rollen und Rechte: Sieht jeder alles, oder brauchen Chef, Büro, Mitarbeiter und Kunden eigene Ansichten?
  • Schnittstellen: Muss die Anwendung mit Buchhaltung, Kalender, Warenwirtschaft oder anderen Programmen sprechen?
  • Besondere Funktionen: Datei-Upload, Zahlungen, Offline-Nutzung, KI-Funktionen.
  • Art der App: Web-App im Browser oder native App aus dem App Store. Den Unterschied erklärt der Artikel Web-App oder native App.

Preisspannen am Beispiel von Meshor

UmfangTypischEinmalig, netto
KleinWenige Ansichten, einfache Datenbank und Geschäftslogik, begrenzter Funktionsumfang.2.500 € bis 4.500 €
MittelMehrere Rollen, Datenbank, Dashboard, Admin-Funktionen, Integrationen und komplexere Abläufe.4.500 € bis 9.000 €
UmfangreichKomplexe Plattformen, SaaS, viele Integrationen oder geschäftskritische Individualsoftware.ab 9.000 €

Einzelne Bausteine lassen sich zusätzlich einordnen, zum Beispiel Login mit Rollen (490 € bis 990 €), ein Dashboard (590 € bis 1.490 €) oder eine Schnittstelle zu einem anderen Programm (490 € bis 1.190 € je Schnittstelle). Der Mindestprojektwert liegt bei 2.500 €.

Alle Preise netto zzgl. USt., unverbindliche Orientierung. Den verbindlichen Preis nennen wir nach einem Gespräch schriftlich.

Laufende Kosten nicht vergessen

Eine Anwendung braucht Betrieb: Server, Datenbank, Sicherheitsupdates, Backups und kleine Anpassungen. Bei Meshor liegen Betrieb und Wartung für kleine Anwendungen ab 149 € pro Monat, für mittlere ab 299 € pro Monat, jeweils netto. Bei umfangreicher Software kalkulieren wir das individuell. Hinzu kommen gegebenenfalls nutzungsabhängige Kosten, etwa für KI-Dienste.

So behalten Sie das Budget im Griff

  1. Den Ablauf beschreiben, nicht die Technik: Was soll heute schneller oder sicherer laufen?
  2. Mit dem wichtigsten Teil starten und später ausbauen.
  3. Prüfen, ob es Standardsoftware gibt, die gut genug passt. Eine ehrliche Agentur sagt Ihnen das.
  4. Laufende Kosten mitplanen, nicht nur die Entwicklung.

Häufige Fragen

Gibt es einen Festpreis?

Ja. Nach einem Gespräch erhalten Sie bei Meshor einen schriftlichen Vorschlag mit Leistungsumfang und Preis. Ändert sich der Umfang später, besprechen wir das vorher.

Kann ich mit einer kleinen Version starten?

Ja, das ist meist sogar sinnvoll. Man beginnt mit dem Teil, der am meisten Arbeit abnimmt, nutzt ihn im Alltag und baut danach gezielt aus. So investieren Sie nur in Funktionen, die sich bewähren.

Ihr nächster Schritt

Eine erste Einschätzung erhalten Sie in zwei Minuten mit unserem Kostenrechner. Für einen verbindlichen Vorschlag sprechen wir kurz über Ihren Ablauf.

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